Zwei kultige Action-Serien für Auto-Fans
Die 80er waren zwar nicht golden, dafür aber metallic, denn keine andere Serien-Jahrzent brachte so viel Unfallwagen zustande, wie die Zeit der amerikanischen Action-Serien. Zwei unvergessliche US-Serien, die mit jeder menge zerbeulten und explodierenden Gebrauchtwagen auf Zuschauerfang ging, stellen wir Ihnen vor.
Allen voran natürlich Knight Rider um Schönling David Hasselhoff, der mit K.I.T.T., seinem plaudernden Trans Am, gegen das Unrecht der Welt antrat. Zwischen 1982 und 1986 ausgestrahlt erlangte die Serie bald Kultstatus, der in 90 Folgen zelebriert wurde. Der Plott war relativ einfallslos und vorhersehbar, unterschied sich von Episode zu Episode oft nur durch den Titel und die Besetzung der Opfer- und Täterrolle. Eine Tatsache, die weitestgehend unbeachtet blieb, denn Hauptaugenmerk lag auf Baywatch-Star Hasselhoff, dessen Brustbehaarung und dem sprechenden Auto K.I.T.T. Das auf einem Pontiac Firebird basierenden Auto konnte nicht nur fahrerlos agieren und im Dunkeln sehen, sondern hatte auch ein paar feine Funktionen im Boardcomputer. Der “Turbo Boost” zum Beispiel, durch dessen Aktivierung man selbst den schnellsten Ferrari abhängen konnte. Weiterer Erfolgsfaktor für Knight Rider waren natürlich auch die Verfolgungsjagden zwischen Autos und die waghalsigen Stunteinlagen, die “Michael Knight” immer wieder vollführte.
Etwa zur gleichen Zeit, von 1983 bis 1987, wurde eine weitere Serie in den USA produziert, die weltweit Zuschauer fand und das Auto-Action Konzept nicht nur übernahm, sondern sogar übertrumpfte. Das A-Team perfektionierte actionreiche Stunts und übertraf seinen Sende-Konkurrent Knight Rider in Sachen explodierender Fahrzeuge in jeder Folge um ein Vielfaches. Besonders populär und in nahezu jeder Episode zu sehen: das Auto eines Verbrechers, das bei einer Verfolgungsjagd mit einer Fahrzeugseite über eine (versteckte) Rampe fuhr und sich danach überschlug. Unverletzt krabbelten die Bösewichte im Anschluss aus dem schrottreifen Unfallwagen, um sich zu ergeben. Überhaupt kam in “A-Team” nie jemand durch die Hände der vier Helden Hannibal, Templeton, Murdock und B.A.Baracus ums Leben. Nur Blechschäden fabrizierten sie am laufenden Band – ob das A-Team wohl versichert war?
