Trashfilm “Texas”

Der Trashfilm „Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem“ kam im Jahr 1993 in die Kinos. Er war in jenem Jahr der erfolgreichste deutsche Kinofilm. Es war Helge Schneiders Debüt als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Filmmusiker. Schneider spielt drei Rollen selbst: Doc Snyder, einen Bestattungsunternehmer und Kommissar 00 Schneider. Der Film ist eine Parodie auf die Klischees des Westernfilm-Genres.

Handlung des Films

Um Schmutzwäsche von seiner Mutter waschen zu lassen, kehrt Doc Snyder nach mehr als 30 Jahren in seine Heimatstadt Texas zurück. Bei dem Überfall auf eine Postkutsche verliert Snyder seinen Wäschesack. Ein alternder Revolverheld, der Nasenmann, der bei dieser Gelegenheit ausgeraubt wird, sinnt auf Rache. Zu Hause bei seiner Mutter findet Doc heraus, dass man seinen Bruder Hank hängen will. Das gilt es zu verhindern. Ein Duell mit dem Nasenmann ist ebenfalls unvermeidbar. Schließlich begegnet Doc Snyder sogar dem lieben Gott. Auch Personen aus einer anderen Zeit mischen in dem Western mit: Der Kommissar 00 Schneider begleitet von seinem Assistenten Helmut Körschgen.

Entstehung

Der Film wurde zum größten Teil auf der Freilichtbühne der Karl-May-Festspiele im Sauerland und in den umliegenden Feldern und Wäldern gedreht. Die Besetzung bestand größtenteils aus Laien und setzte sich aus dem Freundes- und Bekanntenkreis von Helge Schneider zusammen. Vor allem der Schauspieler Andreas Kunze in der Rolle von Doc Snyders Mutter sticht durch seine überzeugende Darstellung der Frauenrolle hervor.

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