Schiedsrichter

Schiedsrichter geraten immer häufiger in die Kritik, aufgrund fragwürdiger Entscheidungen. Vor allem im Fußball ist der Schiedsrichter oftmals der Buhmann für Fußballer, Trainer und Fans. Doch warum ist dieses Handwerk so verrufen?

Ein Schiedsrichter, der eine gute Partie abliefert, fällt nicht auf. Jeder Außenstehende sagt, dass er einen Riesenjob gemacht hat. Ist der Schiedsrichter jedoch auffallend penibel und pfeift jede kleine Berührung ab, so kann sich das Wohlwollen der Fans und Profis sehr schnell in Antipathie umkehren.

Man muss dennoch anerkennen, dass der Job des Schiedsrichters ein sehr schwieriger Job ist, man muss Entscheidungen treffen, die zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Er muss stets hoch konzentriert sein, egal ob in der Kreisliga C oder vor 90000 Fans im Stadion. Die Fußball-Verbände sind gegen automatisierte Hilfsmittel, mit denen ein Schiedsrichter sich absichern könnte, wie in anderen Sportarten. Das Argument ist hierbei, dass der Sport sonst seinen Charakter verlieren würde, denn die Entscheidungen wären digital. Handwerk hin oder her, es gibt Fälle in denen der Schiedsrichter zur Zielscheibe der verlierenden Fangruppierungen wird, was schon des Öfteren in Gefahr für sich und seine Familie resultierte. Hier hört jegliche Form des Sports auf und das darf nicht unterstützt werden, denn Gewalt hat im Sport nichts zu suchen.

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