Trashfilm

Trashfilm ist ein Ausdrick, welcher für cineastische Werke qualitativ schlechter Machart mit knappem Budget benutzt wird. Er hat seinen Ursprung in Trash, der englischen Vokabel für Müll. Trashfilme erleben in den Medien gewöhnlich negative und abschätzige Kritik und finden ihr zuschauendes Klientel in einem auf diese Filme spezialisierten Kreis.

Charakteristika, welche einen Film als Trashfilm klassifizieren, sind zum Beispiel extrem laienhafte Schauspielerei, ärmlich und unecht zu Tage tretende Ausstattung, minderwertige Spezialeffekte, bei denen der eigentliche Verursacher der Simulation schnell ausfindig zu machen ist wie auch unlogische Handlungsstränge mit banalen Dialogen. Es existieren zudem Filme, welche diese Merkmale bewusst als Stilmittel einsetzen und somit Antikunst als Kunst betreiben.

Während Trashfilme gleichermaßen von Leuten angeschaut werden, welche einen Film erwarten, der von der Qualität her mit einer Mainstreamproduktion auf dem selben Niveau liegt, findet das Genre primär große Wertschätzung bei einem Zuschauerkreis, welcher Trashfilme mit einigem ironischem Abstand betrachtet und sich über den Dilettantismus und die “Unterhaltung unter Niveau” belustigt. In diesem Milieu können bestimmte Filme richtigen Kultstatus erlangen. Besonders beliebt sind Trashfilme aus den 1970ern und 1980er Jahren. Beispiele sind “Ein Zombie hing am Glockenseil”, “Billy the Kid vs. Dracula” oder “Godzilla – Kampf der Saueriermutanten”.

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